Vorinformation und Ausschreibung

Die BLU startete mit den entsprechenden Schreiben und Informationsabenden. Der Grund dieser neu entstandenen Situation und die damit verbundenen Abwälzung aller Kosten auf die Anstösser wurde nicht umfänglich Kommuniziert oder entsprechend Ausgeschrieben.  Bei den Informationsabenden wurden von Kostenübernahme gesprochen. Die Entschädigungs/Enteignungstabellen lagen nur für die Parteien Nord auf. Somit ein Bevorzugen vermeintlich landwirdschaftlichen Parteien. Obwohl die meisten Besitze dieser Parzelle nichts mit Landwirtschaft zu tun haben.

Zonenanpassung 1999-2000                     Erschliessungskonzept                          BLU 

Einspracheverfahren

Mit der Ausschreibung dieser umfänglichen Umzonung wurden die Grenzsteine nach diesen Plänen neu gesetzt. Nach diesem Setzten der Grenzsteine erfolgte noch einmal ein Einsprache Verfahren  um danach diese definitive BLU vom Regierungsrat des kt. Solothurn genehmigen zu lassen.  Dieses unkoordinierte Vorgehen war der Beginn des Desaster für die Parzelle 2765.  

2003               Einsprache Vereinbarung Ost                    Einsprache Vereinbarung West          

GENEHMIGUNG DURCH DEN REGIERUNGSRAT

Im Herbst 2004 wurde dieses BLU Projekt dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt. Die Kommune hat diese im kausalen Zusammenhang stehenden Einsprache Vereinbarungen als Private Absprachen behandelt und die zu genehmigenden Pläne nicht mehr angepasst. Diese im kausalen Zusammenhang stehenden Vereinbarungen wurden nicht in das Projekt einbezogen. Es wurde darüber informiert, dass die Anstösser Minderzuteilungen und Mehrzuteilungen erhalten. Die Entschädigungstabelle der Anstösser Nord lag öffentlich auf. Was und ob die Parteien Süd etwas beizusteuern hätten weiss bis heute niemand. Die Landwirtschaftszone muss keinen Beitrag an die Strasse. Weder im Sinne von Landbeiträgen noch im Sinne von Finanzieller Beiträge. Hier werden einzelne Funktionäre im Sinne der Landwirschaft bevorzugt. 

Bis zu diesem Zeitpunkt gingen wir davon aus, dass die kommunalen Funktionäre und beigezogenen Fachingenieure ihre Arbeit beherrschen. Also im Sinne der Gemeinschaft und unter Berücksichtigung des Eigentumrecht ihre Funktion als Treuhänder und Projektverantwortliche wahrnehmen. 

Abschluss und RECHNUNGSSTELLUNG 2005 

Im 2005 erfolgte dann die Abrechnung der gesamten Situation. Die Anstösser wurden um ihre Minderzuteilung enteignet und mussten die Mehrzuteilung zu 100% übernehmen. Für die Parzelle 2765 z.B  eine unentgeltliche Enteignung von 9m2 und eine Neuzuteilung von 11. Es mussten 11 m² dazugekauft werden.  Die Parteien Süd wurden von dieser Enteignung entbunden und mussten keinen Beitrag an die Strasse und Gehweg leisten. Abermals wurden vermeintliche Bauern geschützt obschon ein Grossteil dieser Grundstücke schon lange nicht mehr Bauern gehören. Die Grenzsteine  130435,130449 und 130695 wurden im Herbst 2005 noch einmal korrigiert und den Einspracheverträgen angepasst.

Rechnung der Gemeinde 2005

ABWÄRTSSPIRALE

Hier begann nun die Abwärtsspirale für uns und unsere Liegenschaft. Der eigentliche Beginn dieses Märchen. Die Grenzsteine für unsere Parzelle wurden gemäss Einspracheverträge gesetzt. Wir gingen davon aus, dass diese Einspracheverträge von den Verantwortlichen Vertragsgerecht umgesetzt wurden.  Auch hier haben wir dem Arbeiten der Funktionäre vertraut und gingen davon aus, dass Fachleute am Werk waren. Jahre später tritt der Pfusch ans Licht!

Zum Glück ist dies nur ein Märchen und alle Aehnlichkeiten mit lebenden Personen ist rein zufällig.


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